[Home] [Up] [Contents] [Info] [New] [Help]       [Brochure]

[English] [Portuguese] [Spanish][French][Italian]

[Logo]

Kodex aus dem Kloster von San Pedro de Cardeña
[Picture] [Not Available]

Beatus von Liebana
12. Jh.



#

[D]er Beatus von San Pedro de Cardeña, das Werk von zwei Miniaturisten, ist einer der prächtigsten, künstlerisch am meisten ausgearbeiteten und qualitätvollsten Kodizes seiner Familie (Familie II, Zweig B).

Sein ikonographischer Zyklus beinhaltet die Präliminarien (Das Kreuz von Oviedo, die vier Evangelisten, Genealogien), die Johannes-Apokalypse und ihr Kommentar, und die Tafeln des Antichrists.

Its 51 extent miniatures are extremely beautiful and a reflection of the skill, subtlety and meticulousness of the artists who illustrated the commentary by Beatus. The entire manuscript is characterised on the one hand by elaborate and delicate representations of figures, and on the other, by the vivid and intense colours of the grounds, all lavishly embellished with gold leaf.

Die 51 Miniaturen, die heute erhalten sind, sind von einer außerordentlichen Schönheit und spiegeln die Geschicklichkeit, die Feinheit und die Sorgfalt wider, mit der die Künstler die Illustrationen der Kommentare des Beatus ausschmückten. Im ganzen Manuskript, ragt einerseits die Ausarbeitung und der Takt für die Darstellung der Personen und andererseits die Intensität und die Lebhaftigkeit der Hintergrundfarben heraus, alles reich mit Blattgold verziert.

Im Jahre 1871 wurde der Beatus von San Pedro de Cardeña dem Archäologischen Nationalmuseum von Madrid unvollständig übergeben. In dieser „quasi-originalen" Edition vereint M. Moleiro Editor zum ersten und einzigen Mal alle verbreitete Fragmente, die von diesem Beatus erhalten sind.

"Die Beatus-Kodizes ziehen seine Leser in eine mysteriöse, beunruhigende Welt, voller Grauen und Bedrohungen hinein, welche die Anhänger der Apokalypse der Unterdrückung des christlichen Volkes entgegensetzten, und die zu jener Zeit nicht mehr fähig waren die Schönheit zu sehen. Die bildlichen Darstellungen und die Texte, die neue Emotionen und Ideale hervorriefen, sind von einem furchterregenden Mystizismus beeinflusst."

J. Domínguez Bordona

"Obwohl nicht alle Blätter erhalten sind, kann man von dem was übriggeblieben ist ausgehen, dass es sich bei diesem Kodex um einen der prächtigsten und qualitätsreichsten Exemplare handelt, die je geschaffen wurden (...) Im ganzen Manuskript ragen die teuersten Farben, Blau und Gold, hervor "

  • 366 Seiten, 51 mit Gold verzierte Miniaturen, 2 Spalten, 36 Linien.
  • Größe: 445 x 300 mm.
  • Karolingisch-gotische Schrift.
  • Zwischen 1175 und 1185 im bedeutenden scriptorium des Klosters von San Pedro de Cardeña entstanden.
  • Die Blätter, die sich in ausgezeichnetem Zustand erhalten, werden im Archäologischen Nationalmuseum von Madrid (165 ff.), dem Francisco von Zabálburu und Basabe Museum in Madrid (2 ff.), dem Diözesanmuseum in Girona (1 f.) und dem Metropolitan Museum of Art in New York (15 ff.) aufbewahrt.
  • Eine einzige und nicht wieder auflegbare, auf 987 Exemplare limitierte Edition. Jedes Exemplar ist entsprechend numeriert und notariell beglaubigt.
  • Handgeschöpftes Papier, das in der Beschaffenheit der Oberfläche, in der Stärke der Blätter und im Geruch dem Original gleicht.
  • Einband in gegerbtes Leder mit denselben Methoden wie dazumal.
  • Wissenschaftlicher Studienband verfasst von einem Spezialistenteam bestehend aus Eugenio Romero Pose, Elisa Ruiz und Manuel Sánchez Mariana. Koordinatorin: Dr. Ángela Franco, Konservatorin des Archäologischen Nationalmuseums.

#

#