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Die Miniaturen zeichnen sich durch ihren tridimensionalen Realismus aus und ihre grosse Raffiniertheit, die vor allem in den vierzehn Bildern des Passionszyklus zum Ausdruck kommen. Die Emotionalität der Gesichtsausdrücke, die Lebhaftigkeit und der Realismus der illustrierten Szenen machen aus diesem Kodex eines der wichtigsten Werke dieses flämischen Künstlers. Die Kennzeichen dieses Manuskriptes geben Grund zur Annahme, dass eine königliche Person das Werk in Auftrag gegeben hat. Die Erwähnung des Hl. Johannes des Täufers, des Hl. Johannes des Evangelisten, des Hl. Ildefonso und des Hl. Isidors weisen darauf hin, dass es sich bei dem Auftraggeber um jemanden vom spanischen Königshof handelte. Alles weist auf Johanna von Kastilien hin, die auch unter dem Namen Johanna, die Wahnsinnige bekannt ist.
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