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Die um 1425 entstandene Handschrift wurde wohl, wie auch der jüngere Innsbrucker Codex B, im Auftrag Oswalds geschrieben. Die Bedeutung der Handschrift liegt nicht allein in der so wichtigen Überlieferung der Texte und Noten, die nun ohne Herangehen an das Original problemlos gelesen werden können, sondern auch in der künstlerischen Ausstattung, die zwar einfach, aber eindrucksvoll ist. Besonders hervorzuheben ist das Portrait des Dichters auf dem vorderen Spiegel. Dieses naturnahe Portrait ist das älteste authentische Bild eines deutschen Dichters überhaupt. Der Faksimile-Ausgabe ist ein ausführlicher Kommentar des römischen Germanisten Francesco Delbono beigegeben. Er geht dabei auf die Buch- und Textgeschichte ein, befaßt sich aber auch umfassend mit der Textkritik und gibt einen kodikologischen Befund der Handschrift. Nur noch wenige Exemplare! Das vorliegende Werk ist die erste vollständige Faksimile-Ausgabe der ältesten erhaltenen Liederhandschrift, der »Ausgabe erster Hand« von mehr als 100 Liedern mit Noten, die uns im Codex Vindobonensis 2777 überliefert sind. Es handelt sich dabei um die Schlüsselhandschrift für jedwede Oswald-Forschung. Durch die Faksimile-Ausgabe soll das wertvolle Original nun gleichermaßen bewahrt und erschlossen werden. Die um 1425 entstandene Handschrift wurde wohl, wie auch der jüngere Innsbrucker Codex B, im Auftrag Oswalds geschrieben. Die Bedeutung der Handschrift liegt nicht allein in der so wichtigen Überlieferung der Texte und Noten, die nun ohne Herangehen an das Original problemlos gelesen werden können, sondern auch in der künstlerischen Ausstattung, die zwar einfach, aber eindrucksvoll ist. Besonders hervorzuheben ist das Portrait des Dichters auf dem vorderen Spiegel. Dieses naturnahe Portrait ist das älteste authentische Bild eines deutschen Dichters überhaupt. Der Faksimile-Ausgabe ist ein ausführlicher Kommentar des römischen Germanisten Francesco Delbono beigegeben. Er geht dabei auf die Buch- und Textgeschichte ein, befaßt sich aber auch umfassend mit der Textkritik und gibt einen kodikologischen Befund der Handschrift. |
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